Projekt „Den Nachlass ordnen“ (9)



Die großen Werkzyklen abrunden:

aus dem Fotofundus

Mai 2018:

Bei den einschlägigen oder zuständigen Stellen um eventuell noch irgendwo lagernde, hängende oder verborgene Halbkunst nachzufragen wie auch um Fotodokumente, die geeignet wären, bestimmte Aspekte meines Lebens und meiner künstlerischen Karriere zu veranschaulichen - das ging im selben Aufwasch. Anders und weniger verzwickt ausgedrückt: Beim Zusammentragen meines Lebenswerks und Erstellen des Werkverzeichnisses sind natürlich auch so einige Fotos aufgetaucht und haben meinen eh schon recht gut bestückten Digitalfotoordner „Biografisches“ noch weiter gefüllt.

Aus dessen Inhalt auch einmal ein autobiografisches Video zu gestalten, das hatte ich auch schon länger vorgehabt, und den Plan jetzt umzusetzen, erbrachte dann also sozusagen das erste große „Nebenprodukt“ im Rahmen meines Projektes „Den Nachlass ordnen“.


Ansehen?

Das erste große „Nebenprodukt“ des Projekts „Den Nachlass ordnen“ war das Video „AutoBioGrafie“.

Außer dass ich die Fotos jetzt also in die Form einer (Auto-)Biografie brachte, sollte das Video auch allgemein über diese Bildbestände reflektieren, wie sie wohl heutzutage jede und jeder an der Wand oder in der Schublade oder auf dem Handy hat; über all diese privaten Urlaubs- und Familienfotos, Gruppenfotos, Schnappschüsse, Selfies, wie sie wohl heute den überwiegenden Großteil abgeben dürften bei der alltäglichen Bilderproduktion überall auf der Welt.

Das Video besteht jetzt also (fast) ausschließlich aus Fotos, auf denen meine Wenigkeit zu sehen ist, und ist fast 20 Minuten lang geworden, und wird aber, denke ich, wegen dieser allgemeingültigen Ebene (und speziell auch wegen des Soundtracks) trotzdem nicht fad. Und da bin ich schon ein bisschen stolz drauf, und so habe ich es in dem Werkverzeichnis denn auch mit drei Sternen als eines meiner sehr seltenen Meisterwerke bewertet.

Jänner 2020:

Ein anderer prall gefüllter Digitalfotoordner trug den buchstabensparend nicht-gendernden Titel „Skulpturologe“. Es ging dabei um einen ganz neuen Zugang zur Kunst und zu Museen, wie ihn meine Lebensgefährtin Silvia und ich im Laufe der Jahre und während vieler Reisen in alle Welt entwickelt hatten.

Ja, wir waren es, die die Skulpturologie wie auch die Statusophie recht eigentlich erst begründet haben!


Ansehen?

Kein Neben-, sondern ein Hauptprodukt im Rahmen des Projekts „Den Nachlass ordnen“ ist das Video „Skulpturologin und Statusoph“.

Mit dem Schnitt des Videos, dem Soundtrack, den eingesprochenen Kommentaren und nach Drehbuch produzierten Szenen bekam unser zuvor offenes lebenslang fortgeführtes Projekt leider auch einen Touch und Anschein von Abgeschlossenheit.

Aber, nein: Unser skulpturologischer und statusophischer Zugang zur Bildhauerei ist mit dem Video selbstverständlich nicht zu Ende und findet selbstverständlich auch weiterhin noch statt.

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